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Trink Was – Trinkwasser aus dem Hahn
Herausgeber: Umweltbundesamt
Eine Aufgabe der Netze Calw GmbH ist die Versorgung der über 24.500 Bürger/innen von Calw mit qualitativ gutem Trinkwasser in ausreichender Menge und zu einem günstigen Preis. Dieser wichtigen Aufgabe wurde das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten in vollem Umfang gerecht.
Im topographisch recht schwierigen Versorgungsgebiet konnte die Belieferung der Kunden mit dem wichtigsten Lebensmittel Trinkwasser gut und weitestgehend störungsfrei durchgeführt werden.
In Calw steht das Trinkwasser stets in ausreichender Menge ohne Einschränkungen zur Verfügung. Es ist von guter Qualität und entspricht in allen Teilen den Anforderungen der Trinkwasser-Verordnung. Im Jahr 2020 betrug die Trinkwasserabgabe in Calw 1.357.403 m³. Das Trinkwasser wird zu 100% von den Stadtwerken Calw bezogen, welche wiederum dies zu rd. 81 % aus Eigengewinnungsanlagen gewinnen und zu rd. 19 % als Fremdwasser von verschiedenen Zweckverbänden einkaufen.
Die von uns laufend durchgeführten chemischen und mikrobiologischen Trinkwasseruntersuchungen bestätigen uns, dass unser Trinkwasser einwandfrei ist. Es ist hygienisch sauber, es entspricht den geltenden Vorschriften und Richtlinien, die Grenzwerte der Inhaltsstoffe werden weit unterschritten, es kann also ohne Bedenken mit Genuss als das verwendet werden, was es aufgrund seiner Wasserqualität ist, nämlich als Trinkwasser.
Dieses Dokument stellt Ihnen hilfreiche Tipps zur Verfügung, wie Sie Wasser im Alltag effizient und nachhaltig nutzen können, denn Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel.
Trink Was – Trinkwasser aus dem Hahn
Herausgeber: Umweltbundesamt
Wasserversorgung in den Calwer Stadtteilen
Die Innenstadt Calw, Heumaden und Wimberg werden mit Eigenwasser aus dem Wasserwerk Schleiftal, mit seinen Brunnen im Nagoldtal versorgt. Der Stadtteil Alzenberg wird mit Trinkwasser, das die Netze Calw GmbH vom Zweckverband Schwarzwaldwasserversorgung beziehen, versorgt.
Altburg mit Speßhardt, Spindlershof, Oberriedt und Weltenschwann wird ebenfalls mit Trinkwasser, das die Netze Calw GmbH vom Zweckverband Schwarzwaldwasserversorgung bezieht, versorgt.
Hirsau und Ernstmühl werden mit Eigenwasser aus dem Wasserwerk Hirsau, welches sich im Schweinbachtal befindet, versorgt. Das Grundwasser der zwei Quellen und des Tiefbrunnens im Schweinbachtal wird im Wasserwerk aufbereitet. Die Siedlung Bleiche wird über eine rd. 1,3 km lange Anschlussleitung mit Trinkwasser, das wir vom Zweckverband Schwarzwaldwasserversorgung beziehen, versorgt.
Holzbronn wird mit Trinkwasser versorgt, das die Netze Calw GmbH vom ZV Buchenwasser beziehen. Hier handelt es sich um ein Mischwasser aus Eigenwasser des ZV Buchenwasserversorgung und Wasser vom ZV Bodenseewasserversorgung. Die Netze Calw GmbH übernimmt das Trinkwasser vom Zweckverband Buchenwasser im Hochbehälter Holzbronn. Die Siedlung Talmühle wird mit Trinkwasser versorgt, das wir vom Zweckverband Neubulach beziehen.
In Stammheim werden in den einzelnen Versorgungszonen unterschiedliche Wasser verteilt.
Hochzone: 40% Eigenwasser aus dem Wasserwerk Schleiftal und 60% Fremdwasser vom Zweckverband Schwarzwaldwasserversorgung
Mittelzone: Eigenwasser aus dem Wasserwerk Schleiftal
Niederzone: Eigenwasser aus dem Wasserwerk Schleiftal
Wissenswertes
In der Wasserversorgung ist die stürmische Entwicklung der späten 60er und frühen 70er Jahre abgeflacht. Durch neue Wasser sparende Maschinen und Geräte und die stark zurückgegangene Neubautätigkeit stagniert derzeit der Wasserverbrauch.
Der spezifische Wasserverbrauch liegt allgemein bei rund 120 Litern pro Einwohner und Tag. Er wird sich durch weitere Wasser sparende Maßnahmen eher rückwärts entwickeln. Man muss jedoch bedenken, dass in langen Trockenperioden der Wasserbedarf steigt und diese Belastungsspitze ebenfalls mit den vorhandenen Versorgungseinrichtungen bewältigt werden muss.
Unsere Kunden erwarten zu Recht, dass ihnen jederzeit ausreichend Trinkwasser für ihren persönlichen, gewerblichen und sonstigen Bedarf zur Verfügung steht. Wir erstellen und betreiben die Trinkwasserversorgungsanlagen, damit dieser Anspruch befriedigt werden kann und jederzeit Wasser in der gewünschten Menge und mit ausreichendem Druck zur Verfügung steht.
Durch dezentrale Wassergewinnung aus verschiedenen Wasserversorgungsgebieten und zusätzliche Fremdwasserbezugsmöglichkeiten steht die Calwer Trinkwasserversorgung auf mehreren Beinen. Netzverbände gewährleisten betriebliche Flexibilität und zusätzliche Versorgungssicherheit.
Größere Ausfälle in der Trinkwasserversorgung sind in den letzten Jahren nicht zu verzeichnen gewesen. Bei Rohrschäden im Trinkwasserversorgungsnetz, wir haben derzeit jährlich 60 bis 70 Rohrschäden, sind in der Regel nur wenige Kunden betroffen. Unsere Mitarbeiter sind bemüht, soweit wie möglich eine Notversorgung aufrecht zu erhalten, bis der Fehler von unserem Fachpersonal geortet und beseitigt ist.
Die Ursachen für Rohrschäden sind vielfältig. Rohrbrüche an Versorgungsleitungen aus Gusseisen sind meistens auf Bodenbewegung, z. B. nach Frostperioden oder durch Verkehrsbelastungen zurückzuführen; dabei brechen kleinere Gussleitungen eher als Leitungen mit großem Durchmesser. Leitungen aus Stahl brechen nicht; sind jedoch unter bestimmten Bedingungen korrosionsgefährdet. Schäden an Kunststoffleitungen sind in der Regel auf mechanische Langzeitbelastung in Verbindung mit der Werkstoffalterung zurückzuführen.
Regenwassernutzung
Einerseits – Regenwassernutzung macht ökologisch Sinn! Andererseits – Regenwasser, oder besser gesagt Dachablaufwasser, ist meistens erheblich mikrobiologisch belastet.
Seine Verwendung im häuslichen Bereich setzt auch die Installation eines zweiten Leitungssystems zur Wasserverteilung voraus. Dies birgt leider die Gefahr der Verwechslung bei der Installation und bei der Benutzung. Kommt es zu einem irrtümlichen Zusammenschluss des Trinkwassersystems mit dem Brauchwassersystem oder wird Regenwasser irrtümlich, z. B. von Kindern, als Trinkwasser verwendet, so ist mit erheblichen Gesundheitsgefahren zu rechnen. Wir verweisen auch darauf, dass zur Verwendung von Regenwasser im häuslichen Bereich kritische Stellungnahmen des Bundesgesundheitsamts und der staatlichen Gesundheitsämter vorliegen.
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